Die Geister, die ich rief…

Oh je, oh je, oh je, seit ich diesem Blog mein „Ich bin da….! zugerufen habe, gruselt es mir ganz fürchterlich! Ein schauriges Gespenst namens „Facebook“ verfolgt mich unentwegt und raunt mir ständig zu: „Melde dich bei mir an, melde dich bei mir an.“Beinahe alle meiner Freunde und Bekannten haben sich bei Facebook angemeldet und 1,5 Milliarden Menschen weltweit auch. Aber es gibt positive und genauso viele negativen Erfahrungsberichte über die Nutzung dieses Netzwerkes. Ich bin schlichtweg hin- und hergerissen. Soll ich oder soll ich nicht? Ja oder Nein – das ist hier die Frage (Schönen Gruß vom alten Shakespeare).

Darum habe ich mich auf die guten alten Ratschläge meines Großvaters (Gott hab‘ ihn selig…) besonnen, die da waren:

 

Schwer zu sehen! In ständiger Bewegung die Zukunft ist.....

Schwer zu sehen! In ständiger Bewegung die Zukunft ist…..

 

  • Bei wichtigen Entscheidungen schlafe zunächst 3 x (in Worten dreimal) darüber.
  • Dann frage dich: Brauchst Du das Neue wirklich?
  •  Welchen Nutzen hast du davon?

  Tastaturschlaf     Also Opa, ich hab‘ auf dich gehört und drei Nächte über meine Entscheidung geschlafen (noch 3 Tage Büroschlaf dazu gerechnet) – müßte eigentlich reichen. Und als mein Radiowecker mich heute morgen mit dem schönen Song von U2 „With or without you“ aus Morpheus Armen holte (na ja, eigentlich waren es die behaarten Arme des besten Ehemannes der Welt, die mich umklammerten und gefährlich nahe an den Erstickungstod brachten), da wußte ich genau: Ohne dich, Facebook-Gespenst, ätsch!

abgelehnt

Ha, ha, ha, hört auf zu lachen. Ihr könnt mir die Einweisung für die Klapse per email zuschicken!

Und jetzt sage ich meinem Gespenst für immer Lebewohl:

„RIDDIKULUS“!

(Zauberspruch, der einen Irrwicht so lächerlich macht, dass er von allein verschwindet. Die sieben Jahre Hogwarthschule waren für mich doch nicht umsonst!)

Geschafft, es ist weg!

So, und jetzt in Anbetracht des kommenden Samhain-Festes (Halloween) wende ich mich nun meinen freundlichen Geistern zu. Darf ich vorstellen? Da ist zunächst Sir Rufus Roderick Mallowan, der 37. Earl of Leicester. Wie ich an den gekommen bin weiß ich auch nicht. Aber er ist ein äußerst hilfsbereiter, freundlicher jedoch etwas schüchterner Geist, der mir bei allen anfallenden Arbeiten mit Rat und Tat zur Seite steht.  Gerade jetzt beim Schreiben dieses Blogbeitrages schaut er mir über die Schulter. Du liebe Güte, da wird doch dieses weiß-transparente Wesen tatsächlich rot.

Und dann wäre da noch Miranda, die jüngere (die ältere tobt sich im Nachbarhaus aus). Ich kann euch sagen, das ist vielleicht eine Ausgekochte. Immer und immer wieder spielt sie mir Streiche und versteckt meine persönlichen Sachen. Wie oft schon habe ich meine Brille, meine Tasche oder mein Portemonnaie gesucht. Selbst die Socken in der Waschmaschine verschwinden und tauchen nie wieder auf! Machmal ist auch mein Ehemann spurlos verschwunden – auf den ist sie nämlich extrem scharf. Der Gute taucht dann an den unmöglichsten Orten wieder auf. Das letzte Mal in unserer Gemeinschaftsgarage, Bier trinkend mit den Nachbarn und was soll ich euch sagen, er konnte sich an nichts mehr erinnern.

Außerdem gibt es in unserem Haushalt auch noch einige kleine Trolle, die immer zu irgend einem Schabernack aufgelegt sind. Ständig verwirren sie meine Wollknäuel, verstecken die Strick- und Häkelnadeln oder löschen wichtige Daten auf unseren Computern.

Aber heute sind  unsere Geister alle sehr harmonisch. Sie müssen mir nämlich bei den Vorbereitungen für Halloween helfen.

Sie kochen und backen. Sir Rufus mixt die Getränke für die Party, das macht er ganz hervorragend. Schließlich hat er die Rezepte von seinem Vorfahren Sir Cedrik Athelstan überliefert bekommen. Ich habe euch mal eine Kostprobe mitgebracht, den Blutdrink.

So, meine Lieben, jetzt muss ich mich aber sputen! Mein Hexenbesen (es ist ein SUMMSUMM 2015Hexe) muss noch auf seine Flugtauglichkeit überprüft werden. Und dann verziehe ich mich auf mein bevorzugtes Soziales Netzwerk „Alleinr“ (ein Blog aus Österreich). Dort kann ich mich in Ruhe entspannen und meditieren und keiner kommt da jemals vorbei. Schaut euch da mal um, da trefft ihr wirklich niemanden!

Alleinr

http://www.alleinr.de/

Bis nächste Woche und denkt daran: kein Alkohol auf dem Besen!

Hexe

Tschüss Eure Strickliese!

 

 

 

 

 

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